Fachgespräch Perfluorierte Alkylsubstanzen

PFAS zwischen Nutzen und Risiko

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Das Umweltbundesamt lädt am 25. Juni zum Fachgespräch „PFAS: Perfluorierte Alkylsubstanzen: zwischen Nutzen und Risiko“ in das Demo Center, 1200 Wien ein.

 

Von den vielseitigen Verwendungen, dem Vorkommen in der Umwelt und im Menschen, den gesundheitlichen Wirkungen bis zu gesetzlichen Regelungen erörtern Umweltbundesamt-ExpertInnen relevante Aspekte im Zusammenhang mit diesen Substanzen.

 

Im  Rahmen der Veranstaltungsreihe „Fachgespräche Umwelt und Gesundheit“ informiert das Umweltbundesamt über ausgewählte Stoffgruppen oder Themen und ihrer Bedeutung für Umwelt und Mensch.

 

PROGRAMM [PDF, 495KB]

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PFAS sind eine Gruppe von Industriechemikalien, die etwa 4700 Substanzen umfasst. Ihre besonderen Eigenschaften machen sie in vielen Industriebereichen und auch im Haushalt scheinbar unverzichtbar. Der Nachteil dieser Verbindungen ist ihre Stabilität und Langlebigkeit, da viele PFAS toxisch sind und sich über die Nahrungskette anreichern.

 

Vielfältiger Eintrag in die Umwelt:

 

Durch die Herstellung und Verwendung können perfluorierte Alkylsubstanzen auf direktem und indirektem Wege in die Umwelt gelangen. Bei Herstellung und Verarbeitung kommt es zu einer Freisetzung in die Luft oder in Gewässer. Die Ausbringung von kontaminierten Klärschlämmen als Dünger oder Bodenhilfsstoff führte in einigen dokumentierten Fällen zu großflächigen Verunreinigungen der Umwelt. Der indirekte Eintrag in die Umwelt kann durch die Anwendung von Verbraucherprodukten oder bei deren Entsorgung erfolgen - beispielsweise durch Rückstände in Produkten, durch das Waschen von behandelten Textilien und durch Umwandlungs- und Abbauprozesse in der Umwelt.

 

Aufgrund ihrer Persistenz und Mobilität sind perfluorierte Alkylsubstanzen selbst in den entlegensten Gebieten der Erde – mittlerweile selbst in unbesiedelten Gebieten wie Polarregionen und in der Tiefsee – nachweisbar.

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